Rote Beete, unter dem Namen ist die Rote Rübe ebenfalls bekannt. Ihre Herkunft begründet sich im Mittelmeerraum. Seit über 2000 Jahren wird die rote Rübe aufgrund ihrer vielen Vitamine und heilsamen Inhaltsstoffe als Gemüse, Salat und Heilpflanze genutzt. Am bekanntesten ist die Rübe mit blutroter Farbe. Aber auch hellfleischige, gelbe und rosafarbene Rüben mit gleichen Inhaltsstoffen sind bekannt und ebenso gesund. Um die Rote Rübe für den Verzehr zuzubereiten, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Wichtig ist, dass sie vor dem Kochvorgang nur gebürstet, nicht aber geschält und von ihrer Wurzel getrennt wird. Anderenfalls würde sie viel Saft und wichtige, gesunde Inhaltsstoffe verlieren.
Der Garprozess bei niedrigen Temperaturen ist eine Zubereitung, die für Rote Rüben bevorzugt gewählt werden sollte. Im Handel sind zumeist milchsauer vergorene Rüben erhältlich, wodurch sich die Zubereitung vereinfacht.

Wie die rote Rübe hilft

Mit einer großen Menge Folsäure, einem wichtigen B Vitamin, dient die Rote Rübe als Lieferant von Nährstoffen für das Zell- und Gewebewachstum. Sie dient weiter der Bildung roter Blutkörperchen und wirkt sich somit positiv auf den Sauerstofftransport im Blut aus. Der enthaltene rote Farbstoff, das Betanin, ist geschwulsthemmend und hilft unterstützend gegen eine Bildung gutartiger und bösartiger Tumoren. Als Antikrebsstoff wird Betanin bezeichnet, auch wenn es bisher noch keine wissenschaftliche Erkenntnisse über den Zusammenhang der roten Rübe und Krebs gibt. Bekannt ist, dass Rote Rüben die Verdauung fördern und anhand der vielen Ballaststoffe und Nitrate eine heilende Wirkung aufweisen. Nitrat als einzelner Stoff ist nicht giftig oder schädlich, wie bei einigen Verbrauchern vermutet wird. Vielmehr zählt Nitrat als wichtiger Pflanzennährstoff und ist nicht mit dem Nitrit zu verwechseln. Nitrit wird aus einer Kombination von Nitrat und Mikroorganismen im Körper gebildet. Mit dem Nitrat ist trotzdem vorsichtig umzugehen, da es weiterführend mit einigen Eiweißbausteinen, den Nitrosaminen, reagiert, die als krebserregend gelten.

Das in der Roten Rübe enthaltene Nitrat muss nicht überbewertet werden, da der Mensch aufgrund der Trinkwasserverordnung und den Richtlinien für die Nitrat Höchstwerte in Gemüsesorten geschützt ist und kein Produkt mit gefährlich hohen Nitratanteilen erhält. Die gesundheitsdienliche Wirkung der Roten Rübe ist ein ganz klarer Grund, sie in die Ernährung einzubeziehen und schmackhafte Gerichte mit ihr zuzubereiten.

Die Rote Rübe in der Küche

In nicht zu heißem Salzwasser lässt sich die Rote Rübe in 30 bis 35 Minuten garen. Die immer noch ungeschälte Rübe wird nun abgekühlt, ehe sie von der Schale und Wurzel befreit, in Scheiben geschnitten oder in eine Schüssel geraspelt wird. Mit einem ebenfalls geraspelten Apfel wird eine angenehme süß-säuerliche Geschmacksrichtung erzeugt. Ein Spritzer Zitronensaft und ein wenig Sonnenblumenöl, Salz und Pfeffer nach Bedarf bilden die Salatsoße und werden über die Rote Beete – Apfelmischung gegossen. Zum Anrichten und Servieren empfehlen sich blanchierte Blätter vom Chinakohl.

Bildnachweis: © Christa Nöhren / PIXELIO www.pixelio.de


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